Für Bau- und Modernisierungsmaßnahmen gibt es allerlei Fördertöpfe für unterschiedliche Bereiche – z.B. Verbesserung der Energieeffizienz, barrierefreies und altersgerechtes Wohnen oder Erhöhung des Einbruchschutzes. Ansprüche können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen geltend machen. Es obliegt jedoch der Eigeninitiative des Hauseigentümers bzw. Bauherren, die für sie bereitstehenden Fördermöglichkeiten auszuloten und zu nutzen.
Die Fachberater von LUTZ helfen Ihnen dabei, kein Geld bei Ihrer Investition zu verschenken. Denn bei der Vielzahl der Förderprogramme, den unterschiedlichen Zugangsvoraussetzungen und -beschränkungen, Fördermöglichkeiten auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene und Antragsverfahren kann man schnell den Überblick verlieren.
Nutzen Sie für einen schnellen Check die individuelle Förderauskunft unseres Partners WERU. Der clevere Fördermittel-Assistent macht es Ihnen leicht, die für Ihr Bauvorhaben geeigneten Förderprogramme zu ermitteln. Online sind es nur 5 Mausklicks und Sie erhalten einen Überblick der möglichen Zuschüsse oder vergünstigten Darlehen für Ihr Projekt. Ganz gleich, ob Sie Ihre Haustür erneuern, Ihre alten Fenster gegen moderne austauschen, wirksamen Sonnenschutz installieren, den Einbruchschutz verbessern oder die Möglichkeiten intelligenter Gebäudetechnik nutzen möchten.
Im Fokus: Fördermittel zur Verbesserung des Wärmeschutzes
Wer Energie spart, schont Ressourcen und Umwelt. Daher unterstützt der Staat Modernisierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz des Hauses. Ein weiterer Vorteil: weniger Energieverbrauch schont Ihr Haushaltsbudget. Hier stellen wir Ihnen kurz das zurzeit populärste staatliche Förderprogramm vor.
15% der Kosten übernimmt das Bafa (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) im Rahmen des Programms „Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle“, die zur Erhöhung der Energieeffizienz beitragen. Dazu zählt auch der Austausch einer veralteten Haustür, die Modernisierung von Fenstern oder der erstmalige Einbau von außenliegenden Sonnenschutzeinrichtungen. Für die Antragstellung muss ein Energie-Effizienz-Experte (EEE) eingebunden werden.

BEG EM – Einzelmaßnahmen
Für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle (z. B. Fenster, Haustüren oder Sonnenschutz) gelten weiterhin Zuschüsse über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).
Für Mehrfamilienhäuser wurden die maximal förderfähigen Kosten angepasst:
30.000 € für die erste Wohneinheit
15.000 € je Wohneinheit für die 2. bis 6. Wohneinheit
8.000 € für jede weitere Wohneinheit
Liegt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) vor, erhöhen sich die förderfähigen Kosten auf 30.000 € bzw. 15.000 € je Wohneinheit.
Der iSFP-Bonus von 5 % wird künftig erst für förderfähige Kosten oberhalb von 30.000 € gewährt. Der Bonus bezieht sich ausschließlich auf den Betrag, der diese Grenze überschreitet.
Effizienzhaus-Sanierung (KfW 261)
Mit dem KfW-Programm 261 wird die energetische Sanierung einer Immobilie zum Effizienzhaus sowie der Kauf eines frisch sanierten Effizienzhauses gefördert.
Je Wohneinheit können bis zu 150.000 Euro Kredit beantragt werden. Zusätzlich ist – abhängig von der erreichten Effizienzhausstufe sowie möglichen Förderboni – ein nicht rückzahlbarer Tilgungszuschuss von bis zu 45 % möglich.
Ergänzungskredit KfW 358/359
Die Änderungen bei den BEG-Einzelmaßnahmen wirken sich auch auf den Ergänzungskredit KfW 358/359 aus, da dieser an eine zuvor erteilte BEG-EM-Zuschusszusage gekoppelt ist.
Da sich Förderprogramme regelmäßig ändern, empfiehlt sich eine individuelle Prüfung der aktuellen Fördermöglichkeiten bereits vor Beginn der Maßnahme. Gerne unterstützen wir Sie dabei und helfen Ihnen bei der Auswahl geeigneter Förderprogramme.
Prüfung der aktuellen Fördermöglichkeiten
Sollten Sie sich bei Ihrem Bauvorhaben für LUTZ als Partner entscheiden, begleiten wir Ihre Antragstellung und vermitteln ggfs. einen Energieberater.
Eine Voraussetzung für die Nutzung der Förderprogramme ist in jedem Fall die Ausführung aller Arbeiten durch einen Fachbetrieb. Auch in diesem Punkt sind Sie bei LUTZ auf der sicheren Seite.
Tipp: Je nach Förderprogramm sind die Mittel begrenzt. Es gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
