Gezelinallee 2651375 Leverkusen 02 14 - 5 17 17

Gläser für Türen und Fenster!

Fenster im modernen Haus

Der größte Teil eines Fensters besteht aus Glas. Und auch bei Haustüren sorgen eingelassene Glaselemente für natürliche Beleuchtung durch Tageslicht. Doch die Scheiben in Fenstern und Haustüren können mehr, als nur für Erhellung zu sorgen. Sie leisten Widerstand beim Einbruchversuch. Sie optimieren die Energiebilanz des Hauses und sparen so Kosten. Sie senken den Lärmpegel und schaffen Ruhe zum Wohnen, Entspannen und Arbeiten. Und letztendlich prägen sie auch die Optik der Fassade.
Damit dies alles möglich ist, wurde die Technik zur Fertigung von Gläsern im Laufe der Zeit immer weiter verbessert. Ein Meilenstein bei der Produktion von Fensterscheiben und Türgläsern gelang um 1960 mit der Erfindung des „Float-Glas“ (Flachglas). Es wird auch heute noch aus verschiedenen Rohstoffen wie Quarzsand, Soda, Dolomit und Kalk hergestellt und ist das im deutschen Bauwesen am häufigsten verwendete Glas für Bauelemente aller Art. Floatglas kann in unterschiedlichen Stärken produziert werden und zeichnet sich dadurch aus, dass es hochtransparent, kratzfest, temperaturwechselbeständig und bereits in der einfachen Ausführung sehr bruchfest ist. Hinzu kommt, dass es auf den modernen Produktionsstraßen ohne Blasen, Schlieren oder andere Einschlüsse gefertigt werden kann. Flachglas hat sich im Laufe der Zeit zu einem echten Hightech-Produkt entwickelt.

Glasarten


Das Upgrade für die Scheibe aus Flachglas: ESG und VSG

Scheiben aus reinem Flachglas werden heute kaum noch verbaut. Die Mindestanforderung besteht heute aus Einscheibensicherheitsglas (ESG). Dabei wird die Scheibe aus Flachglas extrem erhitzt und sofort wieder abgekühlt. Durch diese Prozedur kühlt die Oberfläche des Glases schneller ab als der Kern, so dass eine Druckspannung entsteht. Die sorgt dafür, dass die Scheibe in viele kleine Glasstücke zerfällt, wenn sie zu Bruch geht. So wird das Verletzungsrisiko durch scharfe Scherben minimiert.

Noch mehr Sicherheit bietet eine Scheibe aus Verbundsicherheitsglas (VSG). Dabei werden zwei Scheiben in der Mitte mit einer reißfesten, klebenden Folie miteinander verbunden. Ein Fenster mit VSG erkennen Sie auch an der Bezeichnung. So bedeutet 33.1, dass der Aufbau aus zwei je 3 mm dicken Scheiben und einer 0,38 mm starken Sicherheitsfolie besteht.
Die Folie sorgt dafür, dass die Splitter bei Glasbruch auf der Folie haften bleiben. Auch Einbruchversuche werden durch den Aufbau der Scheibe erschwert, denn das Einschlagen der Scheibe ist mit großem Aufwand und Lärm verbunden. Beides scheuen Einbrecher. Weitere willkommene Nebeneffekte von VSG-Scheiben: bessere Wärmedämmwerte und optimierter Schallschutz.

Fensterfront im modernen Haus

Wärmeschutzglas: spart Energie und ist somit gut für Geldbeutel und Klima!

Wärmeschutzglas im Schlafzimmer

Die Gläser veralteter Fenster sind nach wie vor die Ursache für enorme Energieverluste in Gebäuden aller Art. Das trifft vor allem auf Fenster zu, die vor dem Jahr 1995 eingebaut wurden. Denn ab diesem Zeitpunkt trat die „Dritte Wärmeschutzverordnung“ in Kraft. Sie schrieb für Neubauten u.a. vor, dass „Fenster und Fenstertüren in wärmetauschenden Flächen mindestens mit einer Doppelverglasung ausgeführt werden“ müssen. Derartige Fenster enthalten zwei Scheiben, die mit einem Aluminium-Randverbund zusammengefügt sind. Zwischen den Scheiben entsteht dabei ein Zwischenraum, der anfangs nur mit Luft wurde. Heute verwendet man dazu Edelgase unterschiedlicher Art, abgestimmt auf den Zweck. Dadurch erhält das Fenster seine isolierende Funktion, die durch eine zusätzliche Beschichtung der Gläser nochmals verstärkt wird. Während die ersten Fenster mit Wärmeschutzverglasung einen U-Wert von durchschnittlich 2,4 W/(m2K) erzielten, liegt dieser heute bei etwa 1,1 W/(m2K). Dazu muss man wissen, dass die Wärmedämmung umso besser ist, je geringer der U-Wert ausfällt.

Da war es nur konsequent, auch Fenster mit Dreifachverglasung zu entwickeln, die heute jeder gute Fenster-Hersteller im Programm hat – unabhängig davon, ob es sich um Kunststoff-, Aluminium- oder Holzfenster handelt. Dabei werden drei einzelne Glasscheiben zu einem Bauelement zusammengefügt. Das Resultat sind U-Werte von 0,5 bis 0,7 W/(m2K), je nach Bautiefe und Ausführung.


Besserer Schall- und Einbruchschutz: Auch dabei kommt es auf das richtige Glas an!

Moderne Fenster sind Bauelemente, deren einzelne Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind, damit sie den heutigen Anforderungen in puncto Langlebigkeit, Sicherheit, Wärmedämmung und Schallschutz bereits in der Standardausführung entsprechen. Auch für höhere Ansprüche bieten wir Ihnen spezielle Lösungen – z.B. für verbesserten Schallschutz. Dazu wurden Isoliergläser entwickelt, deren vorrangiges Ziel es ist, den Schall zu dämmen. Erreicht wird dies u.a. dadurch, dass die Verglasung asymmetrisch aufgebaut ist und so der Einfluss der Eigenfrequenz verringert wird. Durch die Erhöhung der Glasmasse, eine zusätzliche Akustik-Folie und eine spezielle Gasfüllung der Mehrfachverglasung wird der Schallschutz nochmals verbessert, so dass auch Anwohner von Hauptstraßen, Flughäfen und Bahngleisen endlich wieder ihren Feierabend in Ruhe genießen können.

Auch der Einbruchschutz kann mit eigens dafür entwickelten Gläsern nochmals verbessert werden. Spezielles Sicherheitsglas verhindert, dass sich Einbrecher auf brachiale Weise Zugang zum Gebäude verschaffen, indem sie z.B. einen Stein durch die Scheibe werfen. Um dem vorzubeugen, werden zwei oder mehrere Scheiben mit einer sehr reißfesten und dehnbaren Folie miteinander verbunden. Die verhindert zwar nicht die Beschädigung der Gläser, hält aber dicht und lässt sich nur sehr schwer durchtrennen. Je nach Ausführung wird so eine Widerstandsklasse von P1A bis P8B (schussfest) erreicht. Auch Ornamentgläser mit Drahtnetzeinlage kommen für besseren Einbruchschutz – z.B. bei Kellerfenstern – häufig zum Einsatz.

Schall- und Einbruchschutz im Wohnzimmer

Ornamentgläser – dekorativ und funktional

Ornamentgläser zeichnen sich i.d.R. dadurch aus, dass sie nicht durchsichtig aber dennoch sehr lichtdurchlässig sind. Die häufigste Anwendung finden Strukturgläser bei Fenstern im Sanitärbereich, wo sie die Privatsphäre schützen, indem sie Einblicke verhindern. Auch in der Haustür sorgen sie für Lichteinfall und Diskretion. Zu den bekanntesten Ornamentgläsern zählen Mastercarre, Eisblume und Chinchilla. Hier sehen Sie Beispiele für ansprechende Gläser mit Struktur (klicken Sie zum Vergrößern einfach auf das Bild):


Sie sehen: Beim Fenster kommt’s auch auf die richtige Verglasung an, damit sie ihren Zweck zu 100% erfüllen können. Nutzen Sie die Fachkompetenz von LUTZ, um die richtige Entscheidung zu treffen.
Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

Direkt Termin vereinbaren!